Wintereinbruch im frühlingshaften Wienerwald

Was in der Früh und am Vormittag des 19.04. mit leichten Schneefällen begann, wuchs sich am Nachmittag in den Höhenlagen des Wienerwaldes zu einem Schneesturm aus, der bis am Abend etwa 30-35cm Schnee brachte. In den Tallagen über 300-350m waren es immerhin noch 20-25cm.
Paradoxerweise hat das Schneetief über den Gesamtzeitraum betrachtet nichtmal perfekt getroffen, sondern is bereits in der ersten Nachthälfte soweit nach Süden abgetriftet, dass der Wienerwald rasch von den intensiven Schneefällen ausgenommen wurde.
Trotzdem hat der stundenlange Schneesturm surreale Stimmungen geschaffen und stellt vermutlich ein mindestens 50 jährliches Ereignis dar. Genau kann ich das leider nicht sagen.

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Keine Fotos

Eine Stellungnahme zur Flaute hier:

Keine Fotos

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Eis

Der bislang recht kalte Jänner hat nicht wirklich viel Schnee zu bieten (zumindest im Wienerwald). Mit Eis kann er da schon eher überzeugen und so nutzte ich gestern die Gelegenheit bei einem kurzen Spaziergang ein paar Eisstrukturen an einem kleinen Bach zu fotografieren:

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Pressbaum am 23.01.2017

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Pulverschnee

Nachdem der Nordstau die letzten Tage im Wienerwald ziemlich ausgelassen hat, gab es vor allem in der Nacht von gestern auf heute doch einiges an Neuschnee. Insgesamt sind zwischen 20 und 25cm Schnee gefallen (tiefere Werte unten, höhere ab 400m). Auf 330m waren es am Nachmittag jedenfalls ca. 22cm.
Die recht tiefen Temperaturen unter -5°C sorgten dafür dass eine recht geringe Menge an Wasser von etwa 10mm, zu dieser halbwegs stattlichen Schneehöhe verarbeitet wurden.

Drei kleine Eindrücke habe ich von meinem Sonntagsspaziergang durch den verschneiten Wienerwald mitgebracht:

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Pressbaum am 08.01.2017

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Reif im Wienerwald

Kurze Zeit vor Weihnachten – also am 22. und 23. konnte der Winter zwar nicht mit Schnee glänzen, aber immerhin gab es durch die tagelange Abfolge aus Nebel und Minustemperaturen in den Höhenlagen des Wienerwaldes eine recht ansehnliche Reifschicht. Auf 500m Seehöhe waren es teilweise gut 6cm. Auf über 600m dürften es dann laut anderen Berichten durchaus über 10-20cm gewesen sein.
Gestern wars dann allerdings schon wieder so gut wie vorbei mit dem weißen Wunderland und rechtzeitig zu heilig Abend war es wieder öd und kahl.

Ein paar Fotos als Andenken konnte ich aber mitgehen lassen. Die ersten beiden Fotos stammen vom Nordhang des Saubichls auf 430m Seehöhe, die restlichen von gestern stammen vom Bihaberg auf ca 410-430m Seehöhe.

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Pressbaum am 24.12.2016

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Großvati, es hat geschneit!

…ja und Franzi, wen interessierts, es is November du Depp!…Die meisten Großväter können sich noch an Zeiten erinnern, in denen Schneefall in der ersten Novemberhälfte bis in die Niederungen Mitteleuropas nichts wirklich aussergewöhnliches war. Aber die Zeiten haben sich nunmal geändert und Dank der vielen heißen Luft die die Menschen mit Worten und Taten so produzieren ist das was vor 50 Jahren ein normaler Start in den Winter war, heute schon “gut”.
Der jüngste Schneefall ist bereits der 2. im Wienerwald, nach den leichten Schneefällen in der Nacht am 10. November.
Nun sollte man sich als wetterbegeisterter Mensch, wie ich es nunmal bin und immer sein werde, über die jüngsten Schneefälle freuen. Ich freue mich aber irgendwie nicht übermäßig. Zum einen hätten die Schneefälle durch das Adriatief wesentlich ergiebiger ausfallen und gut das doppelte der gefallenen Niederschlagsmenge im Wienerwald bringen sollen (komischerweise fiel im Flachland vielfach erheblich mehr als in den alpinen Staulagen), zum anderen war es während des Durchzugs des Tiefs über Stunden zu warm, sodass der recht kümmerliche Niederschlag auch noch stundenlang als Regen runterkam. Die Kaltluftanzuapfung wollte nicht so wirklich hinhauen. Das magere Ergebnis war also eine dünne Schneedecke in den Tallagen des Wienerwaldes und 5-10cm auf den Hügelkuppen (Pfalzberg-Jochgrabenberg).
Gut 9 Stunden war ich trotzdem unterwegs um alles an Winter einzufangen was mir so in die Quere kam. Eigentlich hatte ich es mehr auf nette Herbst-Winter-Kontraste abgesehen, mit einer Mischung aus Schnee und verfärbtem Herbstlaub. Das meiste Laub war aber leider schon unten und so begnügte ich mich eben vor allem mit dem Schnee der – hab ichs schon erwähnt?- in viel zu geringer Menge lag. Als ich nach gut 9 Stunden Wanderung in der subwinterlichen Landschaft (so subwinterlich hat es sich dank Wind, Nebel und Reif am Jochgrabenberg gar nicht mehr angefühlt) hat es um 15 Uhr im Tal ob der deutlichen Plusgrade (siehe letztes Foto) bereits ordentlich von den Bäumen getropft und der Schnee wurde darunter bereits rasch weniger.
So ein derart langes sinnloses Geschwafel wie dieses bedarf nun auch einer ebenbürtigen Menge an sinnlosen Fotos, welche hiermit präsentiert werden:

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Pressbaum am 13.11.2016

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Die kurze Buntheit

In der Regel sind die Wälder hier ca. 2 Wochen farbenprächtig bevor das Schauspiel schnell sein Ende findet. Ich konnte noch zwei Chancen nutzen um die Farben im Wald festzuhalten.
Die nachfolgenden Fotos stammen alle vom selben Waldstück. Jene die bei Schönwetter aufgenommen wurden vom 31.10., die nebeligen vom 05.11. Es liegt also eine Woche dazwischen und alleine die andere Wetterlage, die Tageszeit und der forangeschrittene Herbst erzeugen gänzlich andere Stimmungen.

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Bunt

In den kommenden Tagen dürfte der Herbst den Zenit seiner Buntheit erreichen. Heute ein Bild zur akutuellen Lage:

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28.10.2016

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Herbst und Nebel sind wieder da

Anfang Oktober ging der Sommer schließlich doch mal zu Ende. Es dauerte dann allerdings noch eine ganze Weile bis Herbstfarben im Wienerwald Einzug hielten. Da sie im Laufe dieser Woche dann doch endlich deutlich genug ausgeprägt waren und gleichzeitig die Hügel wieder in ihren üblichen Herbstnebel gehüllt wurden, beschloss ich nach längerer Zeit wiedermal ein paar Fotos zu machen.

Die Fotos stammen vom Beerwart und einem unbenannten Hügel zwischen Wolfsgraben und anderen namlosen Hügeln (man hat sich im zentralen Wienerwald bei der Hügelbennenung keine rechte Mühe mehr gegeben) im Westen auf ca. 550m Seehöhe.

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23. und 24.10.2016

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Sonnenauf- und Untergang am Preber

Die Nacht vom 03.09. auf den 04.09. wurde auf dem Gipfel des Prebers verbracht (2740m ü.A.). Es handelt sich hierbei um einen der höchsten Berge der niederen Tauern und den 3. höchsten Berg im Lungau. Ähnlich dem vorangegangenen Besuch des Tamischbachsturms gab es am darauffolgenden Tag teils heftige Gewitter, welche die Heimfahrt etwas schmackhafter machten. Unten ein paar Fotos von den sonnigen Bergstimmungen:

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