Großvati, es hat geschneit!

…ja und Franzi, wen interessierts, es is November du Depp!…Die meisten Großväter können sich noch an Zeiten erinnern, in denen Schneefall in der ersten Novemberhälfte bis in die Niederungen Mitteleuropas nichts wirklich aussergewöhnliches war. Aber die Zeiten haben sich nunmal geändert und Dank der vielen heißen Luft die die Menschen mit Worten und Taten so produzieren ist das was vor 50 Jahren ein normaler Start in den Winter war, heute schon „gut“.
Der jüngste Schneefall ist bereits der 2. im Wienerwald, nach den leichten Schneefällen in der Nacht am 10. November.
Nun sollte man sich als wetterbegeisterter Mensch, wie ich es nunmal bin und immer sein werde, über die jüngsten Schneefälle freuen. Ich freue mich aber irgendwie nicht übermäßig. Zum einen hätten die Schneefälle durch das Adriatief wesentlich ergiebiger ausfallen und gut das doppelte der gefallenen Niederschlagsmenge im Wienerwald bringen sollen (komischerweise fiel im Flachland vielfach erheblich mehr als in den alpinen Staulagen), zum anderen war es während des Durchzugs des Tiefs über Stunden zu warm, sodass der recht kümmerliche Niederschlag auch noch stundenlang als Regen runterkam. Die Kaltluftanzuapfung wollte nicht so wirklich hinhauen. Das magere Ergebnis war also eine dünne Schneedecke in den Tallagen des Wienerwaldes und 5-10cm auf den Hügelkuppen (Pfalzberg-Jochgrabenberg).
Gut 9 Stunden war ich trotzdem unterwegs um alles an Winter einzufangen was mir so in die Quere kam. Eigentlich hatte ich es mehr auf nette Herbst-Winter-Kontraste abgesehen, mit einer Mischung aus Schnee und verfärbtem Herbstlaub. Das meiste Laub war aber leider schon unten und so begnügte ich mich eben vor allem mit dem Schnee der – hab ichs schon erwähnt?- in viel zu geringer Menge lag. Als ich nach gut 9 Stunden Wanderung in der subwinterlichen Landschaft (so subwinterlich hat es sich dank Wind, Nebel und Reif am Jochgrabenberg gar nicht mehr angefühlt) hat es um 15 Uhr im Tal ob der deutlichen Plusgrade (siehe letztes Foto) bereits ordentlich von den Bäumen getropft und der Schnee wurde darunter bereits rasch weniger.
So ein derart langes sinnloses Geschwafel wie dieses bedarf nun auch einer ebenbürtigen Menge an sinnlosen Fotos, welche hiermit präsentiert werden:

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Pressbaum am 13.11.2016

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