Im Riedingtal

Da hab ich doch glatt versprochen wieder öfter Fotos abzuliefern und dann: monatelange Flaute. Peinlich…aber was solls…ich glaub ich werde mich einfach in Zukunft mit großspurigen Ankündigungen zurückhalten ;).

Der „Fotourlaub“ letzte Woche (01.07.-05.07.) war allerdings schon länger geplant, wobei es in den nordwestlichen Lungau ging. Genauer gesagt ins Riedingtal. Meine generelle Bilanz dieses Urlaubes schaut durchwachsen bis gut aus. Nicht alles war so wie ich es mir erhofft hatte, bzw. es für selbstverständlich empfunden hätte.

Gutes kann ich über den Alpengasthof Königalm berichten. Die Hütte dort wird von netten Damen und Herren betrieben und sowohl bei Verköstigung als auch Unterkunft ist das Preis-Leistungsverhältnis wirklich gut. Das noch fehlende Internet bzw. die fehlende Telefonverbindung empfinde ich bei Rustikal-Urlauben fast eher als Bonus denn als Mangel ;). Ab Herbst 2018 soll die Hütte dann aber offenbar in das Netz der Telekom eingebunden werden. Insgesamt kann ich den Gasthof bedenkenlos weiterempfehlen.Wer wirklich telefonieren und ins Internet will,  der wird beim Schlierersee kurz nach dem Taleingang fündig.

Landschaftlich ist die Gegend allemal einen Besuch wert und hat viele hübsche Elemente (Orchideen, Moorseen, Bergseen, markante Berge, Wasserfälle, Alpenrosen usw.) zu bieten. Ein Wehrmutstropfen sind zumindest aus naturfotografischer Sicht zahlreiche anthropogene Elemente die am Talboden den naturbelassenen Eindruck nicht so 100%ig aufkommen lassen wollen: Zäune, rostige Eisenrohre, breite, gatschige Wege, Kühe, Almhütten, Holzhaufen usw.). Wer aber so fleißig ist und etwas weiter in Richtung Talschluss oder in die Höhe aufsteigt der findet dann eigentlich schnell mal wieder Natur pur und auch die Kühe verschwinden mit Sommerende wieder in den warmen Stall.

Das Wetter in den 4 Tagen war etwas unbeständig. Zwar gab es keine intensiven und langen Regenfälle, jedoch zwei kleinere Gewitter und man wusste letztendlich nie woran man genau ist. Wer aber im Alpensommer nicht damit rechnet ist sowieso selbst schuld.

Fotografisch hab ich gemerkt, dass ich schon leicht aus der Übung bin, vor allem was das frühe Aufstehen für Sonnenaufgangsfotos angeht. Dem Schlafmangel schiebe ich jetzt auch einfach mal billigerweise die Schuld für ein paar mehr oder weniger lustige Hoppalas meinerseits in die Schuhe ;).

so, genug blabla, jetzt mal Teil 1 der mich nicht vollständig glücklichmachenden Fotos:

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