Winterhöhepunkt und kurzer Winterrückblick

Wie auch schon letztes Jahr, fiel auch heuer die höchste Schneehöhe der ersten Jahreshälfte in den meteorologischen Frühling. Während auf 310m Seehöhe knapp 15cm lagen konnte ich am Jochgrabenberg auf 630m Höhe zwischen 25 und 30cm messen.                                    Mit Tiefstemperaturen um -20°C im zentralen Wienerwald am 01.03. konnte ebenfalls der März die Wintermonate davor ausstechen.

Wie war aber nun der Winter 2017/18 im Wienerwald insgesamt?

Schneemäßig jedenfalls nicht besonders aufregend: Weder die Neuschneesumme noch die maximale Schneehöhe kamen in die Nähe des langjährigen Mittels. Bis auf Ende Februar, wo auf ein einwöchiger temperaturmäßiger Ausrutscher nach unten ein bisschen Winternostalgie brachte, war es eigentlich fast durchgehend zu warm und zudem nicht besonders niederschlagsreich.

Die mangelnden Sonnenstunden machten den Winter auch nicht spannender und so bleibt insgesamt doch ein ziemlich ernüchterndes Fazit, dass der vergangene Winter sich perfekt dem Trend zu immer schwächeren Wintern anschließt. Kurze Kältewellen und einzelne Schneefallereignisse können nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine ehemals schöne Jahreszeit zumindest im Tief- und Hügelland langsam aber sicher zu Grunde geht.           Lange Frostperioden mit wochenlanger Schneedecke sind kühlen, dauergrauen und meist schneelosen Perioden gewichen. Das Fotografieren im Winter wird dadurch nicht gerade spannender.

Ein Bild gibts zum Winterabschluss noch: Eine Baumreihe vom höchsten Punkt Pressbaums mit etwas Reif garniert – aufgenommen am frühen Nachmittag des 03.03.2018 bei knapp -5°C. Winterlicher wirds jetzt wohl längere Zeit nicht mehr.

 

 

 

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